Die Battlefield 3-Probleme um Cheater und Hacker nehmen immer abstrusere Ausmaße an. Nachdem diese Woche 150 Spieler fälschlicherweise durch Hacker-Einwirkung gebannt wurden, beschuldigen sich nun zwei Parteien gegenseitig, den Angriff ermöglicht zu haben.
Diese Woche wurden 150 Spieler fälschlicherweise aus Battlefield 3 gebannt.
Battlefield 3 wurde diese Woche Ziel eines Angriffs durch Hacker eines Cheater-Portals. Diesen gelang es, 150 Spieler unbegründeterweise bannen zu lassen. Jetzt beschuldigen sich die Entwickler der Punkbuster-Software und die Verantwortlichen hinter GGC-Stream (Gemeinsam gegen Cheater) den Hack durch eine Security-Lücke ermöglicht zu haben. GGC-Stream stellt eine Liste mit Cheatern zur Verfügung, die durch Punkbuster gelesen und durch Banns umgesetzt wird.
Tony Ray von Even Balance (Punkbuster-Entwickler) sagt, dass "wenn eine Admin-Group nicht vorsichtig ist, wen sie beitreten lässt, dann ist sie offen für derlei Angriffe. Es mussten sich durch die Jahre schon andere Dritt-Admin Groups mit solchen Angriffen rumschlagen, die aufhören, sobald man vorsichtig ist, wen man in seine Reihen aufnimmt." Auf ihrer offiziellen Seite schieben GGC den Fehler wiederum den Punkbuster-Machern in die Schuhe. "Wir fragen uns, wo die Sicherheits-Lücke bei GGC sein soll, über die manche Leute sprechen. Es ist ein Fakt, dass nicht GGC-Stream das Problem ist, sondern Punkbuster und das ist Even Balance schon seit Jahren bekannt."
Von Kotaku wird gemeldet, dass Even Balance auch in den eigenen Reihen nach Verantwortlichen sucht, die ein Gelingen des Angriffs ermöglicht haben könnten. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen dürften allerdings nicht dafür sorgen, dass das Hacker- und Cheater-Problem in Zukunft in den Griff bekommen wird, da die Drahtzieher immer noch unbekannt sind. Punkbuster und GGC schieben sich gegenseitig die Schuld zu, während die Drahtzieher des Angriffs noch unbekannt sind.
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